Herrliches Frühlingswetter begrüsste die FC Uznach Frauen vergangenen Sonntag in Rheineck.Nach den knappen zwei Siegen in den letzten Spielen waren die Frauen motiviert, von Anfang an Vollgas zu geben und ein eindeutigeres Resultat zu erzwingen.
Die Startminuten sahen vielversprechend aus. Die FCU-Frauen kamen gleich mit mehreren Angriffen vors Tor, jedoch wollte noch kein Treffer gelingen. In der 13. Minute wurde Schnider abrupt im 16ner gestoppt, weshalb der Unparteiische für Elfmeter entschied. Schnider trat gleich selbst an und versenkte das Leder wunderschön im unteren linken Eck! Eigentlich sollten die Frauen nun motiviert sein, noch mehr Tore zu schiessen, doch das Gegenteil passierte. Nach diesem Führungstreffer schlichen sich immer mehr Fehler ein und das Spiel der Frauen flog immer mehr auseinander. Im Gegenzug machten die Gegnerinnen immer mehr Druck und konnten die Unsicherheiten der FCU-Frauen ausnützen. So wurde es einige Male nach einem langen Ball sehr gefährlich vor dem Uzner Tor. In der 22. Minuten kam dann aufgrund eines Eigentors der Ausgleichstreffer. Nur 3 Minuten später folgte der nächste Vorstoss der Gegnerinnen mit einem langen Ball, welcher wiederum nach Unsicherheit der Abwehr zum Tor führte.
Mit dem 2:1 Rückstand ging man in die Pause. Die Worte von Trainer Giusi waren klar: «Das ist nicht die Mannschaft, die ich kenne!» Es musste unbedingt eine Reaktion gezeigt werden.
Und die Reaktion kam: gleich nach dem Wiederanpfiff machten die FCU-Frauen Druck. Nach einem schönen Pass von Tremp auf Eicher versenkte unsere Stürmerin den Ball im kraftvoll im Tor! Ausgleich 2:2. Nun galt es nicht locker zu lassen und noch mehr ins Spiel zu kommen. In den nächsten Minuten gelang dies und die Frauen konnten nochmals einige Angriffe verzeichnen. Doch mehr und mehr schlichen sich wieder Fehlpässe und Unsicherheiten ein. Mit Bushaj wurde für die letzten 15 Minuten nochmals neue Offensivkräfte eingesetzt. Tatsächlich schien der Führungstreffer greifbar, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Und so kam es wie es kamen musste: in der 92 Minute konnten die Gegnerinnen erneut einen Fehlpass der Verteidigung ausnützen und zum 3:2 einschieben. Kurz danach war das Spiel vorbei.
Frust, Fassungslosigkeit und grosse Enttäuschung war den Spielerinnen anzusehen.
Nun gilt es gemeinsam als Team nach vorne zu schauen, gemeinsam zu trainieren, gemeinsam die Fehler zu verbessern und gemeinsam weiterzukämpfen!
Vielen Dank den treuen Zuschauern!
Bericht: Gjesi und Michi







