Nach dem erfolgreichen Testspiel am vergangenen Sonntag und auskuriertem Muskelkater stand der zweite Test für die Frauen des FC Uznach an. Die Gegnerinnen waren altbekannte – bereits zweimal testete man schon gegen die Frauen des FC Küsnacht.
Bei kalten Temperaturen wurde die Partie pünktlich um 16.00 Uhr angepfiffen. Von Beginn an hatten wir Mühe, mit dem hohen Tempo und den schnellen Kombinationen der Küsnachterinnen mitzuhalten. Durch ihre grosse Laufbereitschaft und präzisen Passfolgen setzten sie uns früh unter Druck und spielten und regelrecht aus. Entsprechend schwer fiel es uns, ins Spiel zu finden. So kam es, wie es kommen musste: Bereits in der 7. Minute nutzten die Gegnerinnen eine Unachtsamkeit unserer Hintermannschaft aus und gingen mit 1:0 in Führung. Das frühe Gegentor wirkte wie ein Weckruf für uns. Wir mussten näher bei unseren Gegenspielerinnen stehen und auch mehr Laufbereitschaft zeigen. Trotzdem geling es uns nicht wirklich, unsere eigene Hälfte zu verlassen. Über die gesamte erste Halbzeit hinweg zeigte sich ein ähnliches Bild: Wir waren permanent unter Druck, waren vorwiegend in der Defensive gefordert und kamen kaum dazu, selbst Akzente nach vorne zu setzen.
Nach dem Pausentee und den motivierenden Worten des Trainerduos Landolt und Bartolotta, sowie mit frischen Kräften, war man gewillt die Partie noch aufzuholen. Und siehe da: unser Spiel funktionierte besser und auch konnten uns in der Offensive in Szene setzen. Auch wir kamen vermehrt vors Gegnerische Tor. Doch leider geling uns kein Tor. Im Gegenteil: Erneut war es ein Eigenfehler, den die Frauen des FC Küsnacht eiskalt ausnutzten und zum nächsten Treffer kamen.
Nach dem zweiten Gegentor versuchten wir, uns wieder zu fangen. Wir gaben nicht auf, kämpften weiter und bemühten uns, das Spiel schneller zu gestalten und uns besser freizulaufen. Nach rund 60 Minuten wurde ein Doppelwechsel vorgenommen, kurz darauf folgte ein weiterer Wechsel. Die drei eingewechselten Spielerinnen mussten zuerst ins Spiel finden, was in dieser Phase alles andere als einfach war.
In der 70. Spielminute gelang dem FC Küsnacht ein weiteres Tor. Unglücklich: Nach einem langen Ball aus der Verteidigung wurde eine Stürmerin angeschossen und der Ball prallte direkt ins eigene Tor ab. Wir versuchten uns nochmals gegenseitig zu motivieren und nicht aufzugeben. In der Offensive gelangen uns nun einige schöne Passkombinationen und wir kamen noch einige Male gefährlich vors gegnerische Tor, jedoch ohne Torerfolg. Kurz vor dem Schlusspfiff erhöhten die Gegnerinnen dann noch zum 4:0.
Mit einigen Fragezeichen und To Do’s reisen wir nun nächste Woche ins lang ersehnte Trainingslager nach Antalya, bevor dann bereits wieder die Rückrunde vor der Tür steht.
