Nach einer intensiven Nacht ganz im Sinne von „volle Energie voraus“, also quasi Hochleistungssport auf allen Ebenen, ging es am nächsten Morgen direkt ins erste Training. Erstaunlicherweise standen alle topfit und hochmotiviert auf dem Platz… oder gaben sich zumindest große Mühe, so zu wirken. Trichter? Sowohl auf, als auch neben dem Platz könnte gekonnt mit dem Instrument hantiert werden.

Am Nachmittag stimmte der Gruppenführer (~40) das Training im Fitnesscenter des Hotels an. Die Einen kamen in den Genuss von erholsamen Massagen und andere in ein erstes Erlebnis einer mittelalterischen Folterkammer.

Während Herr Schnyder noch Getränkewünsche von anderen Hotelgäste aufnahm, organisierte der Host ein unvergessliches Fifa-Turnierchen. Das Ergebnis? Eine Lehrstunde. Der Gruppenführer zeigte den Junioren in aller Ruhe, wo sein Hammer hängt und wo ihre Plätze sind – nämlich unter ihm in der Tabelle.

Als bereits zahlreiche Gläser heldenhaft ihr Ende fanden, wurde es Zeit, die sagenumwobene Bengü kennenzulernen. Leider blieb uns dieses kulturelle Highlight verwehrt – also blieb nur eins: Angriff auf die überfüllte Disco. Taktik: fragwürdig. Einsatz: maximal.

Der Abend entwickelte sich dann… nennen wir es mal kreativ. Unerwartete Wendungen, Einsatz von Ricola, taktische Meisterleistungen und ein Transporter, der mit all seiner Routine den perfekten Assist lieferte, sodass der Host beim Empty-Netter nur noch locker einschieben musste. Ein Abschluss, wie aus dem Lehrbuch – oder zumindest aus einem sehr speziellen.

Für den kommenden Morgen heisst es ausschlafen und die Spurensicherung aufbieten.

Bericht: Morris, Patrice, Davids