Die letzte Nacht im Trainingslager hatte es nochmals in sich. Ein letztes Mal wurde das Tanzbein geschwungen, und das definitiv nicht zu knapp. Mit voller Überzeugung und entsprechendem Flüssigkeitseinsatz wurde die Disco nochmals auseinandergenommen. Besonders in Erinnerung bleiben dürften dabei unsere gesanglichen Höchstleistungen, die sich irgendwo zwischen Motivation und kompletter Eskalation bewegten. „Uznä, Uznä, Uznä…“ hallte gefühlt durchs ganze Hotel. Die Begeisterung beim Hotelpersonal hielt sich dabei eher in Grenzen, sagen wir mal so, wir sind ihnen definitiv in Erinnerung geblieben 🤥
Auch die beiden Open Nets waren wieder aktiv und zeigten einmal mehr ihre beeindruckende Konstanz. Teamübergreifende Integration wird bei uns gelebt.
Die Nacht war entsprechend kurz und um 07.30 Uhr klingelte bereits der Wecker. Der Morgen war geprägt von müden Gesichtern, schweren Beinen und der grossen Frage, wie man jetzt ein Frühstück runterbringen soll. Trotzdem wurde alles irgendwie erledigt, Koffer gepackt, Zimmer kontrolliert und geschaut, dass auch wirklich alle am richtigen Ort sind.
Um 08.30 Uhr ging es dann mit dem Bus Richtung Flughafen. Erstaunlicherweise war die komplette Mannschaft am Start, was nach dieser Nacht nicht selbstverständlich war. Am Flughafen angekommen hiess es dann warten, essen und versuchen, irgendwie wach zu bleiben. Das Timing Richtung Gate war wie gewohnt leicht auf der letzten Rille, aber natürlich hat am Ende alles gepasst.
Im Flugzeug kehrte dann endlich Ruhe ein. Ein grosser Teil der Mannschaft nutzte die Gelegenheit, um den fehlenden Schlaf der letzten Tage nachzuholen, während andere einfach nur versuchten, wieder halbwegs klarzukommen.
Fünf Tage Trainingslager später kann man sagen, dass wirklich alles dabei war. Auf dem Platz wurde intensiv gearbeitet, trainiert, gekämpft und auch spielerisch einiges ausprobiert. Neben dem Platz wurde mindestens genauso viel Einsatz gezeigt, einfach in etwas anderen Disziplinen. Zwischen Trainings, Testspiel, Eisbädern und Massagen hat sich die Mannschaft nicht nur sportlich weiterentwickelt, sondern ist auch als Team nochmals enger zusammengerückt. Gerade die gemeinsamen Abende haben gezeigt, was für ein starker Zusammenhalt in dieser Truppe steckt.
Es sind unzählige Momente entstanden, lustige, chaotische und teilweise auch leicht fragwürdige, die das Trainingslager ausgemacht haben und sicher noch lange Thema bleiben werden. Trotz wenig Schlaf, intensiven Einheiten und langen Tagen überwiegt am Ende ganz klar das Positive. Eine Mannschaft, die funktioniert, die zusammenhält und die auf und neben dem Platz alles füreinander gibt.
Jetzt heisst es kurz erholen, wieder in den normalen Rhythmus kommen und dann bereit sein für alles, was in der Rückrunde auf uns wartet.
Bericht: Levi, Bruno, Antonio



