Die Frauen des FC Uznach starteten engagiert in die Partie gegen den FC Widnau und erspielten sich bereits in der 6. Minute eine erste gute Torchance. Wenig später wurde es nach einem stark getretenen Freistoss von Kraft erneut gefährlich. Trotz dieses vielversprechenden Beginns gerieten die Gastgeberinnen früh ins Hintertreffen: Widnau nutzte seine Möglichkeiten konsequent und ging in der 10. Minute in Führung, bevor sie in der 17. Minute auf 0:2 erhöhten.
In der 24. Minute gelang Uznach der wichtige Anschlusstreffer. Nach einer schönen Flanke von Jud war es Aggeler, die zum 1:2 traf und ihrem Team wieder Hoffnung gab. Kurz vor der Pause hatte der FCU zudem Pech, als ein Eckball von Kraft nur an die Latte ging – der Ausgleich wäre in dieser Phase durchaus verdient gewesen.
Auch in der zweiten Halbzeit kämpften die FCU Frauen weiter und zeigten phasenweise gute Ansätze im Zusammenspiel zwischen Mittelfeld und Sturm. Dennoch wurde deutlich, wo aktuell die Herausforderungen liegen: In einigen Situationen war das Team einen Schritt zu spät, insbesondere im Defensivverhalten beim Mitlaufen mit den Gegnerinnen. Auch im Pressing fehlte teilweise die Konsequenz und Abstimmung, wodurch Widnau immer wieder zu viel Raum erhielt.
In der Schlussphase nutzten die Gäste diese Vorteile aus und stellten mit zwei weiteren Treffern den 1:4-Endstand her. Das Resultat fällt am Ende etwas zu deutlich aus, spiegelt aber auch wider, dass Uznach in entscheidenden Momenten nicht konsequent genug agierte.
Nun gilt es, den Blick klar nach vorne zu richten. Die Mannschaft weiss, dass sie spielerische Qualität und gute Ansätze besitzt – genau diese Qualitäten müssen in den kommenden Spielen wieder konsequenter abgerufen werden. Gleichzeitig wird es entscheidend sein, gezielt an den Defiziten zu arbeiten: mehr Tempo im Umschalten, engeres Mitlaufen mit den Gegnerinnen, ein kompakteres und abgestimmteres Pressing sowie mehr Sicherheit im eigenen Spiel.
Wenn es gelingt, diese Punkte im Training und in den nächsten Partien umzusetzen, wird der FC Uznach wieder mit mehr Stabilität und Selbstvertrauen auftreten können.
Bericht: Seraina und Bianca




