Nach dem erfolgreichen Start in die Meisterschaft wollten wir an unsere Leistung anknüpfen. Doch an diesem Tag gelang uns das leider überhaupt nicht. Nach der langen Fahrt zu den Frauen des FC Surselva starteten wir unkonzentriert in die Partie und fanden von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Wie es zu diesem Start kommen konnte, können wir uns selbst nicht wirklich erklären.

Bereits nach wenigen Minuten nutzten die Gegnerinnen unsere Unsicherheiten konsequent aus. Während ein erster Abschluss noch über unser Tor ging, mussten wir kurz darauf bereits die ersten Gegentreffer hinnehmen. Fehlpässe, Unkonzentriertheiten und zu langsames Reagieren machten es den Gegnerinnen zu einfach. Hinzu kamen die bekannten «Sonntagsschüsse» der FC-Surselva-Frauen – und so lagen wir innert kürzester Zeit mit 0:2 zurück.

Erst nach rund zehn Minuten fanden wir etwas besser ins Spiel und versuchten, auch offensiv erste Akzente zu setzen. Gehrig kam zu einem Abschluss und auch Kistler versuchte, den Anschlusstreffer zu erzielen. Insgesamt fehlten uns jedoch die nötige Konsequenz und Genauigkeit vor dem gegnerischen Tor.

Die Gastgeberinnen hingegen nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und bauten ihre Führung weiter aus. Zur Pause lagen wir bereits deutlich mit 0:5 zurück. Zusätzlich mussten wir einen weiteren schwierigen Moment verkraften: Nach einem Foul erlitt Tremp eine Platzwunde und konnte nicht weiterspielen. An dieser Stelle: Gute Besserung!

Nach der Pause war für uns klar, dass wir uns trotz des deutlichen Rückstands nicht aufgeben wollten. Wir versuchten, uns zurück ins Spiel zu kämpfen, und kamen zu weiteren Offensivaktionen. Doch an diesem Tag wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Selbst einen Penalty von Mettler konnte die Torhüterin inklusive Nachschuss abwehren.

Trotz unseres Einsatzes mussten wir im weiteren Spielverlauf noch das 0:6 und 0:7 hinnehmen. Aufgegeben haben wir dennoch nicht. In der Nachspielzeit wurden wir für unseren Einsatz zumindest noch belohnt: Hösli erzielte den Treffer zum 1:7-Endstand und durfte sich gleichzeitig über ihr erstes Tor für den FC Uznach freuen.

Es war ein Spiel, das definitiv nicht unseren Erwartungen entsprach – insbesondere nach dem gelungenen Auftakt in die Meisterschaft. Wir wissen, dass wir es besser können und müssen. Deshalb gilt es nun, die Partie abzuhaken, die gemachten Fehler zu analysieren und den Blick nach vorne zu richten.

Im nächsten Spiel am kommenten Sonntag, 30. August 2026 um 16 Uhr gegen die FC Triesen Frauen wollen wir von der ersten Minute an konzentriert auftreten, die Fehler aus dieser Partie vermeiden und wieder das zeigen, was uns ausmacht. Kopf hoch, weiterarbeiten und gemeinsam die richtige Reaktion zeigen!

Bericht: Céline und Chanti