Nach dem erfolgreichen Cupspiel am Samstag ging es für unsere Frauen bereits am Mittwochabend weiter mit der Meisterschaft. Der Gegner war ein altbekannter, so spielte man bereits einige Male in der 3. Liga gegen die Frauen des FF Toggenburg.


Man war gewillt, den Schwung vom Cupspiel mitzunehmen. Doch schnell wurde uns klar, dass uns ein anderer Gegner gegenüberstand als noch in der 3. Liga. Ihr Spiel war geprägt von Schnelligkeit und hart geführten Zweikämpfen.
Dies bereitete uns insbesondere in den Startminuten etwas Mühe. Nach nur 5 Minuten mussten wir bereits das erste Gegentor hinnehmen. Doch wir wussten, dass auch wir zu Chancen kommen können, wenn auch wir unsere Schnelligkeit ausnutzen. Und dies taten wir dann auch. Müller setzte sich einige Male gekonnt an der Seite durch und flankte den Ball zur Mitte, leider noch ohne Erfolg. Auch unser Stürmerduo Kistler und Rüegg kamen zu Chancen. Doch vor der Pause wollte es noch nicht funktionieren.

Nach der Pausenteestärkung und den motivierenden Worten vom Trainergespann Landolt/Bartolotta war man motiviert, das Resultat noch zu drehen. Und siehe da: Müller setzte sich ein weiteres Mal an der Seitenlinie durch, bewies ihre Schnelligkeit und fand dann im Strafraum die freistehende Rüegg, welche gekonnt zum vielumjubelten Anschlusstreffer traf. Doch die Freude über den Treffer hielt leider nicht lange an. In der 52. Minute gelang FF Toggenburg erneut ein Tor. Unsere Frauen liessen sich davon jedoch nicht unterkriegen und suchten weiterhin mutig den Weg nach vorne. Nur wenige Minuten später kam Kraft zu einer guten Möglichkeit und verpasste ihren Treffer nur knapp.

Unsere Frauen blieben dran, kämpften weiter und versuchten immer wieder, mit schnellen Spielzügen gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. In der 70. Minute war es dann endlich so weit: Kraft belohnte sich nach mehreren guten Möglichkeiten mit ihrem Treffer und brachte nochmals neue Energie ins Spiel.

Auch in der Schlussphase gab unsere Mannschaft nicht auf und kämpfte bis zum Schlusspfiff um jeden Ball. Trotz der guten Chancen und einer engagierten zweiten Halbzeit reichte es am Ende leider nicht mehr, um das Spiel noch zu drehen.

Eine kämpferische Leistung unserer Frauen, auf der sich für die kommenden Spiele definitiv aufbauen lässt.

Berich: Nina und Michelle